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MTLA – Bettina – Umzug aus Liebe

MTLA

So lassen sich Umzug und Jobwechsel gut unter einen Hut bringen
 
Bettina (*Name geändert) arbeitet seit 2 Jahren in einem großen Labor im Fachbereich Mikrobiologie. Sie liebt die Arbeit und versteht sich mit den Kollegen einfach super. Mit ihrer kleinen Tochter Luna lebt sie seit einiger Zeit allein.  Sie und Timo, ihr Ex-Mann und Vater von Luna, verstehen sich super. Wenn Luna krank ist, übernimmt Timo auch mal die Betreuung.

Vor ein paar Monaten lernt Bettina dann Stefan bei Freunden kennen. Die beiden kommen ins Gespräch und Bettina geht mit einem klopfenden Herzen und Stefans Telefonnummer nach Hause.
Seitdem ist viel passiert. Aus der flüchtigen Begegnung ist Liebe geworden – nur eins stört – die Entfernung! Jedes Wochenende von Essen nach Hamburg pendeln ist bei den Spritpreisen unmöglich und auch Luna mault, wenn sie im stundenlang im Auto sitzen soll. Bettina und Stefan treffen eine Entscheidung: sie wollen zueinander ziehen. Da Stefan einen Job hat, in dem er sehr gut verdient und er auch eine große Eigentumswohnung besitzt, ist schnell klar, dass Bettina und Luna zu ihm ziehen. Doch das wird nicht so leicht.

Timo ist natürlich nicht begeistert – nicht wegen Stefan, sondern weil er nun Luna nicht mehr so oft sehen kann und das wo sie schon bald zur Schule kommt. Auch das will noch organisiert werden.
Und zwischen all dem Umzugsstress macht sich Bettina nun auch noch Gedanken wegen dem neuen Job.
Nach der Arbeit sitzt sie noch stundenlang vor dem Laptop und scrollt lustlos durch die Stellenanzeigen. Wird sie wieder so tolle Kollegen bekommen wie in Essen? Was, wenn sie dort keinen Job findet? Zum Arbeitsamt will Bettina auf keinen Fall. Da bleibt ihr Blick an einer Stellenanzeige hängen. Das Bild zeigt ein kleines Mädchen, dass Experimente macht. Bettina schmunzelt, weil die Kleine ein bisschen wie Luna aussieht.
Sie überfliegt den Text und klickt auf die Website. Ein Dienstleister, der sich auf die Vermittlung von Personal im Gesundheitswesen spezialisiert hat. Ob das die Lösung ist? Zuerst ist sie ein wenig skeptisch. Stefan redet ihr gut zu. „Schick doch einfach mal deine Unterlagen hin – kann doch nicht schaden.“, rät er. So lädt sie dann kurzer Hand ihren Lebenslauf hoch, sendet ab und klappt den Laptop zu.

Als Bettina am nächsten Abend ihr Postfach öffnet wartet schon ein Terminvorschlag von pro-biz auf sie zu einem Telefoninterview am kommenden Freitag. Sowas hat sie noch nie gemacht und ist erst etwas unsicher.
Umso überraschter ist sie im Telefonat. Das Gespräch läuft ganz locker, ja fast freundschaftlich. Neben den üblichen Dingen wie Gehalt und Arbeitszeit fragt die Bearbeiterin auch nach dem, was Bettina sich wünscht und was ihr wichtig ist. Sie fühlt sich verstanden und merkt, wie der ganze Druck von ihr abfällt. Einfach einen Stressfaktor loszuwerden macht so viel für sie aus.

2 Tage später klingelt Bettinas Handy. Die freundliche Stimme der Bearbeiterin von pro-biz ist am anderen Ende der Leitung. Sie hat einen Terminvorschlag von einem Krankenhauslabor in Hamburg. Und nicht nur das! Sie verrät Bettina auch schon, dass sie gleich zum Probearbeiten dableiben darf. Der Laborleiter und die Dame aus der Personalabteilung wollen das Gespräch mit Bettina führen. Normalerweise wäre sie jetzt richtig nervös, aber da ihr die Bearbeiterin schon verraten hat, dass die Gespräche ganz offen und locker gehalten werden, freut sie sich jetzt schon auf den Termin.
 
Mit klopfenden Herzen fährt sie eine Woche später zum Termin. Vor dem großen Gebäude holt Bettina noch einmal tief Luft und erinnert sich an die Worte der Bearbeiterin: „Die sind da alle sehr nett und freuen sich schon auf Sie. Das wird ein ganz entspanntes Kennenlernen.“
Bettina strafft die Schultern und geht zum Empfang, wo eine lächelnde Mitarbeiterin sitzt. Da kommt auch schon der Laborleiter: „Sie wollen doch sicher zu mir!“, spricht er sie freundlich an.
Nach einer Stunde Gespräch geht der Laborleiter mit Bettina durch seine Abteilung. Die Stimmung unter den Kollegen scheint gut zu sein. Alle arbeiten konzentriert und ab und zu schaut jemand lächelnd zu Bettina herüber, während der Laborleiter ihr die einzelnen Mitarbeiter und Arbeitsplätze vorstellt.
Kaum aus dem Gebäude raus, ruft Bettina ihre Bearbeiterin bei pro-biz an, die auch schon sehr gespannt ist.

„Die Stelle ist wie für mich gemacht“, sagt sie und sprudelt nur so über vor Begeisterung.
Eine Woche später nimmt Bettina ihren Arbeitsvertrag aus dem Briefkasten. Wie leicht das gewesen war. Sie freut sich schon auf den ersten Arbeitstag und die neuen Aufgaben.     
 
Eintrag vom 23.06.2022

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